75. Jahrestag der Befreiung Italiens

75 Jahre Befreiung vom Faschismus

Online-Vorträge zum italienischen Widerstand

Fünf Vorträge zum italienischen Widerstand vom ANPI-Deutschland auf YouTube

Zum 75. Jahrestag der Befreiung Italiens vom Nazifaschismus haben die ANPI Sektionen Frankfurt und Köln fünf Vorträge mit vier italienischen Historikern und einem deutschen Historiker organisiert. Die Vorträge sind mit deutschen bzw. italienischen Untertiteln versehen und 20-30 Minuten lang.
Sie sind jetzt alle auf YouTube unter dem folgenden Link verfügbar:
https://www.youtube.com/channel/UCHWIhin576Osfthin3o8XMg/videos

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Laura »Mirka« Polizzi: Antifaschistin | Partisanin

Hörgeschichte auf Radio Z

Laura Polizzi 1944

Laura Polizzi schloss sich am Ende des II. Weltkriegs den Frauenverteidigungsgruppen an und ging dann unter dem Kampfnamen Mirka in die Berge, um gegen italienische Faschisten und deutsche Besatzung zu kämpfen.

Eine 16-Jährige in Mittelfranken, die den ungewöhnlichen Namen „Mirka“ trägt, mit langgezogenem „I“ und gerolltem „r“ – wie kam sie zu diesem Namen?

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la resistenza – Beiträge zu Faschismus, deutscher Besatzung und dem Widerstand in Italien (5)

la resistenza 5 - Beiträge zu Faschismus, deutscher Besatzung und dem Widerstand in Italien

Neuerscheinung zum 25. April 2020, dem 75. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus in Italien:
la resistenza – Beiträge zu Faschismus, deutscher Besatzung und dem Widerstand in Italien (5)

Der 25. April ist (nicht nur) in Italien ein Tag zum Feiern: An jenem Tag vor 75 Jahren befreiten Partisanen*innen endgültig viele norditalienische Großstädte wie Turin, Mailand und Reggio Emilia von den Faschisten und der deutschen Besatzungsmacht. Die Nationalsozialisten mussten in ganz Italien kapitulieren. Ein Neuanfang unter veränderten politischen Vorzeichen schien in greifbarer Nähe.
Eine neu aufgelegte, erweiterte und überarbeitete Broschüre behandelt die RESISTENZA, den Widerstand in Italien seit September 1943. Viele junge Menschen kämpften als Partisan*innen im Apennin, in Rom, in der Emilia Romagna und den Marken, in der Toscana und Venedig gegen die Nationalsozialisten und die italienischen Faschisten.

la resistenza 5 als pdf-Ausgabe zum download: la resistenza 5 (pdf)
oder als gedruckte Broschüre (72 Seiten A4) per Post (kostenlos gegen Erstattung der Portokosten)
Bestelladresse: Verein zur Förderung alternativer Medien Feldstr. 22, 91052 Erlangen oder einfach per E-Mail

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Geschenkt wurde uns nichts

Annita Malavasi vor Monte Ventasso

Dokumentarfilm zur Geschichte italienischer Partisaninnen

„Geschenkt wurde uns nichts“, der preisgekrönte Zeitzeuginnen-Dokumentarfilm zur Geschichte italienischer Partisaninnen, ist ab dem 15. April 2020 auf DVD und als Video-on-Demand erhältlich. Anlass ist der 75ste Jahrestages der Befreiung Italiens am 25. April.
Der 58-minütige Film begleitet die ehemalige Partisanin Annita Malavasi sowie zwei ihrer Genossinnen, Pierina Bonilauri und Gina Moncigoli, und beschäftigt sich mit dem Widerstand in Italien im Zweiten Weltkrieg aus der Perspektive dieser Frauen. „Geschenkt wurde uns nichts“ begeisterte auf rund 30 Festivals im In- und Ausland, wurde zwölf Mal ausgezeichnet und hatte über 200 Kino-Aufführungen und Screenings.

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Parlami d’amore – Erzähl mir von der Liebe | Broschüre

Parlami d'amore – Erzähl mir von der Liebe

Vertrauliche Auseinandersetzung zwischen einer Tochter und ihrem Vater und Partisan

Als der Partisan Enrico Bracesco 1944 verhaftet und in die Vernichtungslager der Nazis deportiert wurde, war seine Tochter Milena Bracesco nicht einmal zwei Jahre alt. Die Erinnerung an die außergewöhnliche Geschichte ihres Vaters, im menschlichen wie im politischen Sinne, prägt sich in ihrem Gedächtnis ein. Ende 1944 wurde Enrico Bracesco von den Nazis in Schloss Hartheim bei Linz ermordet.

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Wanderausstellung »Banditi e ribelli«

Die fotodokumentarische Ausstellung ›Banditi e ribelli‹ von ISTORECO Reggio Emilia und
CultureLabs Berlin erzählt die Entwicklung des Partisanenkrieges in Italien zwischen 1943 und 1945. Kurze chronologisch aufgebaute Texte des Historikers Santo Peli und mehr als 120 Fotografien dokumentieren das Leben und die Anstrengungen der jungen Frauen und Männer, die gegen den Krieg, gegen Faschismus und gegen die Greuel der deutschen Besatzung kämpften.

Weitere Infos und Ausstellungstermine: http://www.banditi.org

Carlo Abbamagal – ein Afrikaner in der Resistenza

Die italienische Resistenza war vielfältig. Es kämpften dort Frauen und Männer verschiedenster Schichten, aber auch unterschiedlicher Herkunft. Wenig bekannt ist, dass sich den Partisanen auch Menschen aus Afrika angeschlossen haben. In einem Beitrag aus der historischen Reihe „Zwischenfälle“ wird die Geschichte einer Gruppe nach Italien verschleppter Äthiopier erzählt, die sich befreien konnten und sich einem Partisanen-Bataillon in den Marken anschlossen. Einer von ihnen: Carlo Abbamagal. Er schloss sich der Banda Roti an, eine der ersten Partisanen-Formationen Italiens, die an den Hängen des Monte San Vicino, in der Provinz Macerata gegen die Faschisten kämpften.

Weiter zum Radiobeitrag auf Radio Z ….

Ausstellung »banditi e ribelli« in Erlangen

Die fotodokumentarische Ausstellung ›Banditi e ribelli‹ von ISTORECO Reggio Emilia und
CultureLabs Berlin erzählt die Entwicklung des Partisanenkrieges in Italien zwischen 1943 und 1945. Kurze chronologisch aufgebaute Texte des Historikers Santo Peli und mehr als 120 Fotografien dokumentieren das Leben und die Anstrengungen der jungen Frauen und Männer, die gegen den Krieg, gegen Faschismus und gegen die Greuel der deutschen Besatzung kämpften.

Erlangen: 26. März bis 20. April 2018 im Rathaus (Foyer)

Ausstellungsführungen mit Nadja Bennewitz, Historikerin M.A.:
Mittwoch, 11.4.18, 17.00 Uhr | Mittwoch, 18.4.18, 17.00 Uhr
Treffpunkt: Eingangsbereich Ratshausfoyer, Rathausplatz, Erlangen

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Das zweite Trauma – das ungesühnte Massaker von Sant´Anna di Stazzema

zweites-traumeDokumentarfilm von Jürgen Weber
Im nordtoskanischen Bergdorf Sant’Anna di Stazzema wurde den im Sommer 1944 rund 560 Menschen von Einheiten der Waffen-SS teils unvorstellbar grausam umgebracht. 2015 wurde das Verfahren gegen den letzten noch lebenden Kriegsverbrecher dieses Massakers in Deutschland eingestellt. In seinem Autorenfilm „Das zweite Trauma – das ungesühnte Massaker von Sant’Anna di Stazzema“ zeichnet Jürgen Weber historische und juristische Sachverhalte nach. Der Film lässt aber auch den Erinnerungen und Emotionen der Überlebenden Raum. Allesamt damals als Kinder buchstäblich den Leichenbergen entstiegen und verwaist.                                    Trailer auf youtube  

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Als Italienerin in Ravensbrück

Politische Gefangene berichten über ihre Deportation und ihre Haft im Frauen-Konzentrationslager

Lidia Beccaria Rolfi | Anna Maria Bruzzone
Herausgegeben von Johanna Kootz | Aus dem Italienischen übersetzt von Martina Kempter

Nach Jahren des Schweigens reagierten Lidia Beccaria Rolfi sowie vier weitere Überlebende mit der Veröffentlichung ihrer Erinnerungen auf zutiefst demütigende Darstellungen der Haftbedingungen von Frauen im KZ. Sie hatten dem Widerstand gegen das faschistische Regime und die deutsche Besatzungsmacht in Italien angehört. Nach ihrer Verhaftung 1944 wurden sie, ebenso wie über 1000 weitere Italienerinnen, nach Ravensbrück deportiert. Unterstützt von der Historikerin Anna Maria Bruzzone schildern sie die letzte Phase des Lagers aus der Perspektive von isolierten und diskriminierten Häftlingen, die sich selbst zum Subproletariat der „Häftlingsgesellschaft“ zählten.

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