„Voll mit Hass und Brutalität“

Casa Ferrari

Casa Ferrari – zerstört und Familienangehörige deportiert

Casa Ferrari – ein kleiner Weiler bei Gombio im Apennin, wurde im März 1944  von der Fallschirmjägereinheit „Hermann Göring“ vollständig zerstört,  Familienangehörige wurden erschossen oder zur Zwangsarbeit deportiert. Nach dem Krieg baute die Familie Casa Ferrari völlig neu auf.

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Zwei Frauen retteten Gombio

25 Männer des Ortes Gombio standen am 3.4.1944 bereits an der Wand vor deutschen Maschinengewehren. Als zwei Frauen des Ortes die Soldaten auf deutsch ansprachen, wurde die Aktion abgebrochen und der Ort blieb unversehrt.

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„Sie haben sich nicht wie Menschen verhalten“

Enio Mancini führt durch die Ausstellung zu Sant’Anna

Erinnerungen des Überlebenden Enio Mancini aus Sant’Anna

„Ich war damals noch keine sieben Jahre alt, als das Massaker in Sant’Anna am 12.8.1944 stattfand. Unser kleines Dorf hatte zu dieser Zeit ca. 400 Einwohner. Es galt als relativ sicher im Gegensatz zu den Städten, die bombardiert wurden. …“

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Das Massaker von Cumiana

Renninger (links) auf einem Volksfest„Höhle der Banditen“

In seinem Buch Covo di banditi beschreibt der Politikwissenschaftler Marco Comello aus Cumiana eines der größten Massaker während der deutschen Besetzung Italiens: 51 Zivilisten werden in Cumiana als Vergeltung für eine Partisanenoperation erschossen.

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„Wir wollten den Deutschen und den Faschisten zeigen, dass wir sie nicht mehr in Ruhe lassen würden“

Giulio Nicoletta

Giulio Nicoletta – Partisan des Val Sagone

Giulio Nicoletta war Partisan in einer autonomen Einheit des Val Sagone in der Umgebung von Cumiana. Er verhandelte mit Anton Renninger über den Austausch der Soldaten, die die Partisanen gefangen genommen hatten, gegen die zivilen Geiseln der Deutschen …

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„Diese Leute morgen früh kein Brot“

Carlo Porta – Straflager in Süditalien und Zwangsarbeit in Deutschland

Carlo Porta wurde nach Deutschland deportiert

Carlo Porta musste die Jahre 1939 bis 1942 aufgrund seiner antifaschistischen Oppositionstätigkeit in einem süditalienischen Straflager verbringen. Nach seiner Entlassung wurde er vom örtlichen faschistischen Parteisekretär als Wehrpflichtiger gemeldet und zum Militär eingezogen, dem er sich eigentlich hatte entziehen wollen. Nach den Vorschriften hätte er als „unzuverlässiger“ Soldat gar nicht in Albanien stationiert werden dürfen. Wenige Tage vor dem 8. September erging ein Befehl des italienischen Ministeriums, dass er unter Bewachung nach Italien zurück zu schicken sei. Aber zwischen der albanischen und italienischen Küste operierten bereits englische U-Boote, so wurde der Abfahrtstermin über den 8. September hinaus verschoben. Schließlich wurde er von dort als Militärinternierter nach Deutschland deportiert. 

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Das Massaker von Sant’Anna di Stazzema

Der Kirchplatz - ein Ort des Massakers

Schleppende Ermittlungen in Deutschland

Am 12. August 1944 überfiel die 16. SS-Panzergrenadierdivision „Reichsführer SS“ das  norditalienische Dorf Sant’ Anna di Stazzema. Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges leben die Täter unangefochten in der Bundesrepublik Deutschland. Erst 60 Jahre später begann in La Spezia der Prozess gegen die Verantwortlichen. Das Urteil, am 23. Juni 2005 gefällt, lautete: lebenslänglich für alle 10 Angeklagten.

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