Cumiana – Flugblatt der deutschen Besatzungsmacht

„Die Wahrheit über Cumiana“

„Die Bevölkerung muss wissen – und dies ist die einzige ehrliche Lektion, die man aus den schmerzlichen Vorkommnissen in Cumiana ziehen kann – dass sie sich absolut jeder Zusammenarbeit mit den Banditen enthalten muss …“

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Schwarzer Moment in der Geschichte der Partisanen

Lugiano Boccalatte

Lucgiano Boccalatte zu den historischen Rahmenbedingungen

Um den historischen Rahmen zu verstehen, ist es nötig, sich folgende Sache vor Augen zu führen: Die Tragödie von Cumiana fand in einem Moment verschärfter Aktionen der Besatzungsmacht und der Faschisten gegen die Partisanen statt …

Lucgiano Boccalatte, Mitarbeiter am Turiner Institut für Zeitgeschichte

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„Geschichtsfälschungen verhindern“

Dr. Pier Paolo Rivello

Interview mit dem Militärstaatsanwalt von Turin

Es geht nicht nur um die Tragödie in Cumiana, sondern auch um andere Geschehnisse, zum Beispiel die Erschießung am 10. August 1944 in Mailand, die unter dem Namen Piazzale Loreto bekannt geworden ist …

Dr. Pier Paolo Rivello ist Militärstaatsanwalt in Turin und ermittelte wegen der Erschießung in Cumiana gegen Anton Renninger  (Vergrößern: auf das Bild klicken)

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Sant`Anna – Ermittlungen in Deutschland

Interview mit der Staatsanwältin und Pressesprecherin der Stuttgarter Staatsanwaltschaft

„Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt seit Oktober 2002 im Zusammenhang mit der Ermordung von Einwohnern des Dorfes Sant’Anna di Stazzema in Italien. Das Ermittlungsverfahren ist derzeit noch offen.“

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Cumiana – Augenzeugenbereicht von Pietro Mollar

„Ihr habt 5 Minuten um die Sakramente zu empfangen“

Gioacchino Pietro Mollar war der Schuster von Cumiana. Er überlebte die Erschießung der 51 Geiseln. Im folgenden dokumentieren wir seine Einlassungen vor den englischen Alliierten, die im Januar 1946 Augenzeugen zum Massaker in Cumiana befragten:

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„Sehen Sie, was für eine schicke Uniform er hatte“

 Alberto Custodero Renninger auf einem Volksfest Alberto Custodero zu Besuch bei Anton Renninger 1998 in Erlangen

Alberto Custodero mit dem Foto von Anton Renninger (s. mitte) vor dem Hotel Nazionale in Turin, zur Zeit der deutschen Besatzung Sitz des Sicherheitsdienstes (SD). Rechts: Mit dem alten Foto besucht Alberto Custodero 1998 Anton Renninger in Erlangen (Vergrößern: auf die Bilder klicken) 

Ein italienischer Journalist zu Besuch bei Renninger in Erlangen

Er schlug mit der Faust auf den Tisch und sagte entschieden: „no“. Er sei nur der Ausführende gewesen, habe nicht entscheiden können, jemanden zu erschießen …

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Capolapiaggia – Brief des Partisanen Livio Piccioni

Gedenktafel für Luigi Giovannini„Sie wurden von den Deutschen gefangen genommen und in Capolapiaggia ermordet“

Es war die Zeit Februar / März 1944, und die Faschisten führten sich in Camerino als Herren auf, sie konnten töten, wen sie wollten, mit oder ohne Prozess, je nach Laune …

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„Voll mit Hass und Brutalität“

Casa Ferrari

Casa Ferrari – zerstört und Familienangehörige deportiert

Casa Ferrari – ein kleiner Weiler bei Gombio im Apennin, wurde im März 1944  von der Fallschirmjägereinheit „Hermann Göring“ vollständig zerstört,  Familienangehörige wurden erschossen oder zur Zwangsarbeit deportiert. Nach dem Krieg baute die Familie Casa Ferrari völlig neu auf.

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