„In den Untergrund zu gehen, war wie eine Beförderung“

Laura PolizziLaura „Mirka“ Polizzi war Politkommissarin in der Resistenza

Laura Polizzi stammt aus einer antifaschistischen Familie aus Parma. Politisiert wird sie durch ihre Onkel, die Führungspositionen in der Kommunistischen Partei (PCI)
einnehmen. Sie selbst tritt als Partisanin unter dem Decknamen „Mirka“ der Resistenza bei.

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Wir werden die Stadt nicht verlassen!

Elena PensieriniFrancesca RollaPina Menconi

Der Frauenaufstand von Carrara am 7. Juli 1944

Scheitert die Umbenennung von Straßen ­oftmals am hartnäckigen Widerstand alter Gewohnheiten, war man sich in Carrara schnell einig. Hier wurde die sonst in nahezu jeder italienischen Stadt unverzichtbare „Via Garibaldi“ schon vor langer Zeit zum Gedenken an diesen Tag in „Via 7 luglio“ ­umbenannt. Am Marktplatz „Piazza delle Erbe“, von dem der Aufstand der Bewohnerinnen gegen die deutsche Besatzung seinen Ausgang nahm, findet sich heute eine Gedenktafel „für den siegreichen Protest der Frauen von Carrara“, die „es gewagt hatten, den Feind herauszufordern“. Auch ein Monument, seit 1974 im Zentrum der Stadt, mit dem Titel „Die Frau im Widerstand“, ist den Aktivistinnen des zivilen Widerstands ­gewidmet: Wo sonst manifestiert sich Frauengeschichte derart offensiv in der Öffentlichkeit wie in diesem als Stadt des Marmors bekannt gewordenen Ort an der ­toskanischen Mittelmeerküste?

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Die Arbeit der Frauen war das Rückgrat der Resistenza

In Reggio Emilia nach der Befreiung

Frauen im italienischen Widerstand

Mit dem Waffenstillstandsabkommen vom 8. September verschärfte sich die Situation. Viele Frauen erkannten, dass der Krieg keineswegs zu Ende war, sondern dass man sich im Gegenteil auf einen harten Kampf gegen die deutschen Besatzer und ihrer faschistischen KollaborateurInnen würde gefasst machen müssen …

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Italienische Frauen in der Resistenza

Absage an das faschistische Modell

Bis vor kurzem hat man nur von einem „Beitrag“ der italienischen Frauen zum Widerstandskampf gesprochen. Die historische Frauenforschung geht heute davon aus, dass ohne die aktive Teilnahme der Frauen der Widerstand in Italien nicht möglich gewesen wäre.

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Liana Millu

Jüdin, Partisanin, frühe Feministin

Nach dem Einmarsch der Deutschen schloss sich Liana Millu der Resistenza an und wurde 1944 nach Birkenau deportiert. Sie ist Autorin mehrerer Bücher – u.a. von „Rauch über Birkenau“.

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Zwei Frauen retteten Gombio

25 Männer des Ortes Gombio standen am 3.4.1944 bereits an der Wand vor deutschen Maschinengewehren. Als zwei Frauen des Ortes die Soldaten auf deutsch ansprachen, wurde die Aktion abgebrochen und der Ort blieb unversehrt.

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